Nr. 21: Metamorphose

Steve Gwaliasi, Salomon Inseln/Neuseeland, 2007

Steve Gwaliasi ist auf den Salomon Inseln geboren. Er kam ursprünglich als Jadeschneider nach Neuseeland und bietet nun dort Workshops zur Herstellung von Schmuck an, vor allem aus Jade. Was "metamorphiert" nun wie, wenn sich jemand am anderen Ende der Welt am Kunststückprojekt beteiligt? so wird die Rückseite dieses Kunststücks auf der nächsten Ausstellung gezeigt. Aber welche Bedeutung hat eine Vorder- oder Rückseite, ein Oben oder Unten, wenn wir von einem Land auf der anderen Seite der Weltkugel sprechen, das ja bekanntlich unser Oben als Unten ansieht.

Nr. 22: Onuk

Bernhard Schmitt, Karlsruhe, 2007

Nach dem Studium der Geschichte, Soziologie und Politologie war er mehrere Jahre im Bereich Kulturmanagement tätig. Seitdem arbeitet er als freier Fotograf und Künstler in Karlsruhe. Seine freien künstlerischen Arbeiten werden seit 1996 regelmäßig in Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen. Auf der Homepage erfahren sie mehr. www.onuk.de

Nr. 23: Ausflug

Winfried Grimm, Deutschland, 2007

Herr Grimm lebt seit 11 Jahren in einem Heim für Körper- und mehrfach behinderten Menschen. Malen mit Blei- und Buntstift war schon immer seine Passion. Seine Motive zeigen meistens Landschaften. Als Inspiration dienen ihm seine Phantasie, Postkarten oder seine Reisen nach Lourdes. Er hat schon an einigen Gemeinschaftsausstellungen teilgenommen. Seine Zeichnungen bestechen durch eine hohe Detailgenauigkeit und strahlen alle eine große Ruhe und Gelassenheit aus.

Nr. 24: Kindheitserinnerungen

Olga Rudi, Russland, 2007

Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, sind die russischen Märchen, wie z.B. "Kobolok", ein wichtiger Bestandteil davon. Viele der Märchen drücken eine große Naturverbundenheit aus, das hat mich zum Motiv mit Früchten, Blättern und Blüten angeregt.

Nr. 25: Mein Land

Michelle Lama, Kathmandu, Nepal, 2007

Michelle Lama ist 17 Jahre jung und Schülerin in Kathmandu. Sie ist halb Amerikanerin, halb Nepalesin, ausschließlich in Nepal aufgewachsen. Sowohl sie als auch ihre Schwester sind beide - wie die meisten Nepalesen - vielseitig künstlerisch talentiert. Auf ihrem Kunststück "Mein Land" hat sie typische Symbole ihres Landes gemalt. So findet man die Augen der Göttin Kumari, eine Stupa, Glocken, die in allen Tempeln zu finden sind, Wald und Berge - finden Sie noch etwas?

Nr. 26: Die spielende Katze

Egon Martin, Deutschland, 2007

Seit 35 Jahren Hobbymaler.

Nr. 27: Barranca del Cobre

Pedro A. Lobatos R., Creel, Chihuahua, Mexiko, 2007

Creel hat ca. 4000 Einwohner und liegt im Nordwesten von Mexiko in einem Canyongebiet (viermal größer als der Grand Canyon in den USA). Die Region ist bekannt als Kupfercanyon (Barranca del Cobre). Der Canyon kann bis zur Küste des Pazifiks mit einem Zig durchfahren werden. Creel ist eine der wichtigsten Bahnstationen an dieser Strecke. Der Maler Pedro A. Lobatos hat ein ca. 7m² großes Malerhäuschen in der Hauptstraße von Creel, dort hat er das Kunststück bemalt.

Nr. 28: Almabtrieb der besonderen Art

Bernd Franken, Velbert, Deutschland, 2007
Layout: Benjamin Franken, London, Großbritannien

Tiere aus rotem Ton.
Eine Gemeinschaftsarbeit von Vater und Sohn.

 

Nr. 29: Erweiterung

Inge Goerke, Deutschland, 2007

Durch die 3 Farben habe ich das Herkunftsland des Werkes herausgestellt. Die 3. Dimension war mene persönliche Vorstellung von Ausdehnung, Freiheit und Bewegung. Bei den Materialien habe ich versucht, die Spannbreite von zart, transparent bis hart, klar und strukturiert herauszuarbeiten.

Nr. 30: Aqualeben

Emil Szachidewicz, Deutschland/Polen, 2007

" Wer einmal Glashüttenstaub an den Füßen hat, wird ihn nie wieder los..........." Bei einem Besuch in einer Glashütte, im Rahmen eines Schulausfluges, konnte ich miterleben, wie aus einer flüssigen, rotglühenden Masse eine Schale aus Glas hergestellt wurde. Die Faszination, die dieses Handwerk auf mich ausübte, bekräftigte meinen Entschluss Glasmacher zu werden. Die ersten Schritte während meiner Lehre waren nicht einfach. Glas ist, herausgenommen aus dem Ofen, flüssig wie Honig. Es auf dersog. "Glasmacherpfeife" zu halten ohen dass es herunterläuft, bedarf einiges an Übung. So schwierig hatte ich es mir eigentlich nicht vorgestellt. Tapfer kämpfte ich mit dem Glas, bis ich es beherrschen konnte. Für den Außenstehenden mag das vielleicht befremdend klingen, aber die Oberfläche des Glases kühlt sehr schnell ab. es bildet sich ein zäher Klumpen, der dann nicht mehr formbar ist. Nur wenige Minuten verbleiben dem Glasmacher, an dem das Glas formbar und nicht zu flüssig ist. Im Anschluss an meine Ausbildung, in einer Glashütte in der Nähe von Warschau, absolvierte ich, nebene meiner eigentlichen Arbeit, en Technologiestudium, bei welchem ich meine Kenntnisse über die Glaszusammensetzung, den Ofenbau, das Schleifen sowie das Mischen von Farben vertiefen konnte. Wannimmer es mir meine Freizeit erlaubte, probierte ich meine Arbeitsweise zu verbessern. So gelang es mir aus der Gruppe zum Glasmachermeister aufzusteigen. Die Faszination, die Glas auf mich ausübt, ist bis heute unverändert.

 
» nach oben

Karl-Schubert-Gemeinschaft e.V. | Kurze Str. 31 | 70794 Filderstadt | Telefon: 0711-77091-0 | E-Mail: info@ksg-ev.eu | Kontakt / Impressum