Dr Karl Schubert - Denkmal

Dr. Karl Schubert

Karl Schubert wurde 1889 in Wien geboren. Er war Lehrer an der ersten Freien Waldorfschule in Stuttgart. 1920 übernahm er innerhalb des bestehenden Schulorganismus eine so genannte „Hilfsklasse“. Damit konnte lernschwächeren Kindern eine besondere Förderung ermöglicht werden. Im Jahre 1938 wurde die Waldorfschule vom nationalsozialistischen Regime geschlossen. Karl Schubert zog daraufhin mit seiner Klasse in die Schellbergstrasse um, wo er in einem Privathaus seine Schüler weiter unterrichtete. Bis zu seinem Tode 1949 war er sowohl als Lehrer wie auch als Vertreter der heilpädagogischen Bewegung im In- und Ausland tätig.

Um die von ihm begonnene Arbeit fortzuführen, wurde 1950 der Karl-Schubert-Schulverein gegründet.

Die Sonderschulpflicht trat in Baden-Württemberg 1964 in Kraft. Von dieser Zeit an wurden der Karl-Schubert-Schule öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt. Damit wurde es möglich, für die stetig wachsende Schülerzahl ein entsprechendes Schulhaus an der Oberen Weinsteige in Stuttgart - Degerloch zu bauen, welches 1969 bezogen werden konnte. In den damals bestehenden 7 Klassen wurden insgesamt 65 Kinder unterrichtet. Dazu kamen noch einige Kleinkinder, welche den neu entstandenen Kindergarten besuchten. Das zunehmende Interesse der Eltern sowie die Verlängerung der allgemeinen Schulpflicht machten bald eine räumliche Erweiterung nötig. 1985 konnte ein
an das Schulgelände angrenzendes Villengrundstück erworben werden. Das alte Jugendstilgebäude wurde umgebaut und 1987 schließlich bezogen. Die letzte Bauphase an der Karl-Schubert-Schule wurde 1999 mit der Einweihung eines Erweiterungsbaues abgeschlossen . 

1972 wurden durch eine Initiative von Eltern und Lehrern für die Schulabgänger die Karl-Schubert-Werkstätten gegründet.

 
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